Hydraulische Modellierung für gewässerökologische Fragestellungen

🌊 Hydraulische Modellierung für gewässerökologische Fragestellungen
Die Kombination aus präzisen Felddaten und numerischer Modellierung macht es möglich, Massnahmen zielgerichtet zu planen und deren Wirkung vorauszusagen. Die wesentlichen Schritte sind:
📐 Feldaufnahmen & Datengrundlage
▸ Querprofilmessungen mit GPS und magnetisch-induktivem Fliessgeschwindigkeitsmessgerät – Terrain, Fliesstiefe, Fliessgeschwindigkeit
▸ Abflussmessung mit der Salzverdünnungsmethode
▸ Befliegung mit Drohne und Erstellung eines digitalen Terrainmodells (DTM) inkl. Refraktionskorrektur des Wasserspiegels
▸ Kalibrierung des Modells anhand der Abfluss- und Querprofilaufnahmen
🔍 Anwendungsfälle
▸ Quantifizierung der Habitatverfügbarkeit für Gewässerorganismen
▸ Bewertung der Fischdurchgängigkeit
▸ Wirkungsanalyse von Instream-Massnahmen (Holz- und Steinstrukturen)
▸ Planung von Niederwasserrinnen
Einsatzgebiete: Revitalisierungsprojekte, Restwassersanierung und Neukonzessionierung bei Wasserkraftwerken, Wiederherstellung der Fischwanderung, Sanierung Schwall-Sunk.

Es macht Spass, mit den hydraulischen Modellen zu arbeiten – und wir sind gespannt, welche neuen Fragestellungen wir damit noch angehen werden.


Einen kühlen Kopf bewahren

Die Erwärmung unserer Gewässer aufgrund des Klimawandels erhitzt in der Gewässerökologie die Gemüter. Der Sommer 2021 war eine Verschnaufpause, die nächste Hitze kommt bestimmt. Als Kontrastprogramm wirft man am besten einen Blick in eiskalte Gewässer.

Am richtigen Ort schauen …
… mit den richtigen Tools.

Der Bach ist ganzjährig ein Lebensraum, an welchen die Lebensstadien der Organismen angepasst sind. Welche Veränderungen sind problematisch? Was kann man tun?

Einen kühlen Kopf bewahren und auch im 2022 wieder Lösungen finden! Wir wünschen frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Das Blog-Team von AquaPlus.